


Aquarium, Künstler: Markus Kortewille

Fische schwimmen verloren zwischen abgestorbenen Korallen.
Die abgestorbenen Korallen veranschaulichen, dass mit dem weitflächigen Absterben der Warmwasser-Korallenriffe in den Weltmeeren ein erster Kipppunkt des seit vielen Jahrzehnten fortschreitenden menschengemachten Klimawandels erreicht bzw. überschritten worden ist.
Führende Klimaforscher sehen weitere Kipppunkte des Klimawandels: z.B. das Abschmelzen des grönländischen Eisschildes, den Verlust des arktischen Meereises, das Absterben des Amazonas-Regenwaldes oder die Abschwächung der Ozeanzirkulation im Atlantik.
Duch Rückkopplungseffekte sehen sie die Gefahr einer dominoartigen Kettenreaktion, die das Überschreiten weiterer Kippelemente beschleunigen könnte.
Viele hoffnungsvolle Maßnahmen zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes in einzelnen Ländern haben hinsichtlich der Ursachen des Klimawandels bisher nicht zu einer grundlegenden Trendumkehr geführt.
Fish swim lost among dead coral.
The dead coral illustrates that with the widespread death of warm-water coral reefs in the world's oceans, a first tipping point in the man-made climate change that has been progressing for many decades has been reached or exceeded.
Leading climate researchers see further tipping points of climate change: e.g. the melting of the Greenland ice sheet, the loss of Arctic sea ice, the dying Amazon rainforest or the weakening of ocean circulation in the Atlantic.
Due to feedback effects, they see the danger of a domino-like chain reaction that could accelerate the crossing of further tipping points.
Many promising measures to reduce CO2 emissions in individual countries have not yet led to a fundamental reversal of the trend in terms of the causes of climate change.
